Foto: Wellner GmbH
Die Wellnerbox ist für die Überwachung von weitflächigen Großereignissen wie dem Cottbuser Karneval ein geeignetes Mittel.

Wellner sichert Großveranstaltungen

Mobile Videotechnik aus der Box

Während uns Ende 2016 noch Schreckensmeldungen erreichten, ist das vergangene Jahr aus polizeilicher Sicht vergleichsweise ruhig ausgeklungen. Intensivierte Sicherheitsmaßnahmen von Veranstaltern, Behörden und Sicherheitskräften haben sich als effektiv erwiesen.

Vor allem erschwerte man potentiellen Tätern den Zugang zu Veranstaltungsflächen, setzte auf massive Sperrelemente in Zufahrtswegen und verstärkte Personen- und Zutrittskontrolle. Damit sollte schrecklichen Vorfällen wie dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt 2016 vorgebeugt werden.

Sich aber allein auf teils umstrittene Antiterror-Sperren zu verlassen, oder lediglich das Sicherheitspersonal aufzustocken, ist für eine umfassende Sicherheitslösung unzureichend. Denn entschlossene Täter können mit Gewalt Sperren durchbrechen oder sich unerkannt Zutritt zum Gelände verschaffen. Dies gilt umso mehr, wenn Veranstaltungen auf großen Außenarealen dezentral an mehreren Hotspots oder sogar über die ganze Stadt verteilt stattfinden, wie etwa der Cottbusser Faschingsumzug. Sicherheitspersonal müsste in diesen Fällen gesplittet und weit verteilt eingesetzt werden, um dann hoffentlich zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und eingreifen zu können. Was also tun?

Moderne Videoüberwachungstechnik

Clevere Sicherheitskonzepte setzen immer mehr auf die sinnvolle und flexible Verzahnung von Mensch und Technik und nutzen die Errungenschaften modernster Videoüberwachungstechnik. Den Umständen besagter Veranstaltungen geschuldet, reicht es jedoch nicht aus, sich auf die an wichtigen Gebäuden eventuell bereits vorhandenen Festinstallationen zu verlassen. Eingeschränkte Sichtwinkel, mangelnder Überblick, nicht gegebene Vernetzung sind nur einige Punkte, die diese für den normalen Alltagsgebrauch tauglichen Systeme hier an ihre Grenzen stoßen lassen.

Flexiblere Lösungen müssen her, mobil genug um an jedem potentiellen Hotspot, wichtigen Kreuzungen oder Zugangspunkten schnell und unkompliziert eingesetzt werden zu können. Gilt es auf Planänderungen zu reagieren, sind Akteure, Fahrzeuge, Besucher gar in Bewegung, muss auch die Sicherheitslösung beweglich bleiben, Positionen ohne Aufwand in Windeseile wechseln, sich den Geschehnissen anpassen können. Zu starre, große oder auf dauerhafte Versorgung angewiesene Systeme können dem nicht gerecht werden.

Autarkes Sicherheitssystem

Dies gilt umso mehr in Bereichen, wo man gut ausgebaute Straßen und damit auch Anschlussmöglichkeiten hinter sich lässt, beispielsweise Sportevents (Biathlon Weltcup in Oberhof) begleitet oder die Sicherung von Festivals und riesigen Ausstellungsfreiflächen übernimmt. Spätestens dann kann man sich keinesfalls auf das Vorhandensein von Stromnetzen oder kabelgebundener Datenübertragung verlassen und braucht zwingend ein komplett autarkes System. Unbeachtet bleiben oftmals auch die durchaus widrigen Wetterumstände solcher Veranstaltungen: Temperaturen, Nässe, Wind, schlechte Sicht und Dunkelheit. Auch diesen Bedingungen muss eine sinnvoll nutzbare Sicherheitslösung gewachsen sein.

Sicherheitskräfte vor Ort unterstützen

Natürlich steht und fällt der Nutzen jeglicher technischer Lösung damit, inwieweit diese die Arbeit der Sicherheitskräfte vor Ort unterstützen und damit einen entscheidenden Beitrag zur Erhöhung der Veranstaltungssicherheit leisten kann. Überblick, Präsenz und Kontrolle sind Faktoren, die seitens der Einsatzleitung gewährleistet sein müssen. Stets muss klar sein, wo es zu potentiellen Vorfällen kommen könnte, wo Gefahrenschwerpunkte entstehen, sich Ärger anbahnt und Eingreifen erforderlich wird. Analysiert man solch einen Bereich, muss man in der Lage sein, Personal punktgenau dorthin zu beordern und bereits auf dem Weg mit allen nötigen Informationen zu versorgen, während das Umfeld als auch die Gesamtveranstaltung weiterhin überwacht und gesichert bleiben.

Wie dieses Ziel erreicht werden kann, sehen Sie hier:

Komplettlösung bietet umfassenden Überblick

Fassen wir also zusammen: Eine wirksame Lösung zur Videoüberwachung muss mobil, flexibel, autark, robust und sicher sein. Die Wellner Box ist eine solche All-in-One-Lösung, konzipiert, um allen Belangen Rechnung zu tragen und mit möglichst geringem Transport-, Service- und Kostenaufwand tage- und wochenlag ihren wertvollen Dienst zu leisten.

Aufbauend auf einem PKW-Anhänger, sitzen Energieversorgung und Schaltungstechnik in einem sabotagegeschützten robusten Stahlgehäuse, während sich die Kamera- und Sensorik komplett auf der Spitze eines ausfahrbaren Teleskopmastes in fünf bis neun Meter Höhe befinden: perfekter Überblick garantiert. Aufbau und Inbetriebnahme der vorkonfigurierten Wellner Box „mobil“ ist eine Sache von wenigen Minuten und auch durch eingewiesenes Sicherheitspersonal realisierbar. Um flexibel auch während laufender Veranstaltungen zu sein, kann eine Neupositionierung der Box dank kompakter Maße und leichtem Anhänger jederzeit per Hand vorgenommen werden.

Entwickelt man als technischer Anbieter zentrale Komponenten und Softwarefeatures selbst, können modulare Erweiterungen angeboten und beispielsweise auch per Richtfunkstrecke Verbindungen zu anderen Geräten und Leitstellen aufbaut werden. „Sicherheitstechnologie darf nicht am Kunden vorbeientwickelt werden.“, betont Jörg Wellner, Geschäftsführer der Wellner GmbH. „Erst mit der Erfahrung aus unterschiedlichsten Events, kann man Veranstaltern, Sicherheitsdienstleistern und Polizeidienststellen, genau die Technik bieten, welche zu 100 Prozent den jeweiligen Bedingungen entspricht. Anpassungsfähigkeit und ein hoher Servicestandard sind entscheidend und unsere zufriedenen Kunden geben diesem Ansatz Recht.“

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Foto: Getty Images/iStockphoto

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