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VfS-Geschäftsführer Dr. Clemens Gause, erklärte am Stand des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) ein Pilotprojekt zur KI-gestützten Krisenbewältigung.

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VfS-Kongress 2021: Mit KI in die Post-Corona-Zeit

Der VfS-Kongress Mitte Oktober in Kassel war als eine der ersten Veranstaltungen der Sicherheitsbranche nach langer Corona-Zwangspause ein voller Erfolg.

Die Aufbruchsstimmung und Erleichterung, nach der neunzehnmonatigen Corona-Zwangspause endlich wieder an einer Präsenzveranstaltung teilnehmen zu können, war auf dem VfS-Kongress Mitte Oktober in Kassel allgegenwärtig. Sowohl in den Vortragsräumen als auch auf der begleitenden  Messe entwickelten sich während des zweitägigen Kongresses intensive Gespräche zwischen Ausstellern, Fachbesuchern und Veranstaltern.

VfS-Geschäftsführer Dr. Clemens Gause betonte in seiner Begrüßungsrede vor der historischen Kulisse der Stadthalle Kassel, der Kongress sei nach der langen Coronapause einer der ersten Branchenveranstaltungen, die wieder live stattfinden würden, und gab einen Ausblick auf das zweitägige Konferenzprogramm, das unter der Leitfrage stand, auf welche Weise neue Technologien wie Künstliche Intelligenz in der Branche genutzt werden, um die Sicherheit in Gesellschaft und Wirtschaft zu erhöhen.

Der Krisenmanagement-Experte Prof Dr. Peer Rechenbach von der Hochschule Hamburg betonte in seiner Keynote, die Frage, ob Künstliche Intelligenz zu mehr Sicherheit beitragen könne, sei eigentlich längst beantwortet und bereits eine Tatsache. Es gehe aktuell vor allem um die praktikable Umsetzung neuer, innovativer Projekte und der Möglichkeiten und Grenzen Künstlicher Intelligenz: KI leistet längst einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit der Gesellschaft und spielt inzwischen einen entscheidende Rolle in der Zutrittskontrolle, Videoüberwachung, im Perimterschutz und bei Sicherheitsdienstleistungen“, so Rechenbach.

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Das Thema KI war an vielen der insgesamt 50 Ausstellerständen allgegenwärtig, auch am Stand von Axis-Communications, an dem A&E Manager Jochen Sauer die neuesten Anwendungslösungen seines Unternehmens erläuterte.

VfS-Kongress beleuchtet KI in der Post-Corona-Zeit aus Entwicklungs- und Anwendungsperspektive

Behandelt wurde der Einsatz Künstlicher Intelligenz in mehreren Vorträgen als auch an den Ausstellerständen aus technischer als auch gesellschaftspolitischer Perspektive. So demonstrierte beispielsweise das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) ein Pilotprojekt für effektives Krisenmanagement im Katastrophenfall anhand der Coronapandemie. Mithilfe des KI-gestützten Simulationsprogramms, in das alle relevanten Daten der Gesundheitsämter idealerweise automatisiert eingespeist werden, könnten sich politische Entscheidungsträger und Einsatzkräfte bundesweit ein umfassendes Bild der aktuellen Lage verschaffen, und schnell geeignete Maßnahmen ergreifen, vorausgesetzt alle Kommunen würden sich daran auch beteiligen.

Auch an vielen der insgesamt 50 Ausstellerstände sowie in den Vortragsforen war das Thema KI allgegenwärtig. Madlen Venus etwa, die im Axel Springer Verlag in Berlin für die Konzernsicherheit verantwortlich ist, berichtete über die Herausforderungen bei der Implementierung eines auf Gesichtserkennung basierenden Zutrittskontrollsystems  sowie über die anfängliche Skepsis der Belegschaft gegenüber dieser Technik.

Corona-Morgenlage: RKI-Chef Wieler zu Gast beim VfS

Der VfS hat RKI-Präsident Lothar Wieler als Redner für die Corona-Morgenlage gewonnen. Ein weiteres Ausrufezeichen für den seit über einem Jahr etablierten Branchentreff.
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Ulrich Dörr, der dem VfS-Vorstand angehört und zuvor viele Jahre bei Mobotix tätig war, erklärte den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Videoüberwachungskameras aus technischer Sicht. Dabei identifizierte er vier große Trends in der Videoanalyse. Die zunehmende Verfügbarkeit von KI-Chip-Sets (Deep Learning) in Kameras und Rekodern, beschleunige die Anwendungsentwicklung enorm, betonte Ulrich Dörr und prophezeite: „ Die Fähigkeit, unstrukturierte Videodaten in aussagefähige Erkenntnisse umzuwandeln, wird in eine videozentrierte IoT-Welt (IoVT) führen.“

Die Integration von Videoanalyse und die Verarbeitung von zugehörigen Metadaten, erleichtere zudem eine größere betriebliche Nutzung über den reinen Sicherheitsaspekt hinaus, so Dörr. Mit zunehmender Verbreitung von Deep-Learning-basierter Videoanalyse könnten schließlich sekundäre KI-Ebenen integriert werden, um KI-gestützte Entscheidungen auf der Basis von Klassifizierungen und Metadaten zu erstellen.

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Der Krisenmanagement-Experte Prof Dr. Peer Rechenbach hielt neben Albrecht Broemme, Vorstandsvorsitzender des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit in Berlin, die Keynote zum VfS-Kongress 2021 in Kassel.
Auf der begleitenden Ausstellung konnten sich die Teilnehmer des VfS-Kongresses umfassend über sicherheitstechnische Produkte und Lösungen informieren.
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Corona, Flut und Krieg: Die Krisen in der Welt häufen sich. Beim VfS-Kongress 2022 in Kassel wurden Stimmen laut, die ein Umdenken im Zivil- und Katastrophenschutz fordern. 

Nach zehn Jahren und den Zwischenstationen Potsdam (2014 bis 2019) und Kassel (2021 und 2022) begrüßten die VfS-Geschäftsführer Wilfried Joswig (rechts) und Prof. Dr. Clemens Gause Ende April  etwa 300 Teilnehmer zum VfS-Kongress zahlreiche in Leipzig.
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VfS-Kongress 2023: Krisen als Chance?

Leipzig war Ende April 2023 nach zehn Jahren wieder Veranstaltungsort des VfS-Kongresses. Zentrales Thema waren die zahlreichen, aktuellen Krisen sowie die Frage, wie Unternehmen ihre Resilienz verbessern können.


Herbert Maté (Vorstand Fachgruppe Mechanik & Mechatronik), Martin Wiesinger (Vorstand Fachgruppe Sicherheitsdienstleister) und Jürgen Leimer (Vorstand Fachgruppe Elektronik) präsentierten das neue VSÖ Jahrbuch Sicherheit 2022 (v. l. n. r.).
Foto: Kommhaus/Maria Schoiswohl

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