Die Siemens-Fabrik in Zug ist Preisträger des „Fabrik des Jahres“-Awards in der Kategorie Resilienz.
Foto: Siemens Smart Infrastructure
Die Siemens-Fabrik in Zug ist Preisträger des „Fabrik des Jahres“-Awards in der Kategorie Resilienz.

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Siemens-Fabrik gewinnt Preis für Resilienz

Die Siemens-Fabrik in Zug ist Preisträger des „Fabrik des Jahres“-Awards in der Kategorie Resilienz für ihre resiliente Produktion und Lieferkette.

Das Werk von Siemens Smart Infrastructure im schweizerischen Zug ist als „Fabrik des Jahres 2022“ in der Kategorie „Excellence in Supply Chain Resilience“ ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt die Resilienz und das präventive Risikomanagement in der Lieferkette des Siemens-Werks, das sich im Vergleich mit anderen Werken in Europa als herausragend erwies. Der Industriewettbewerb zur Fabrik des Jahres wird von der internationalen Unternehmensberatung Kearney ausgelobt und gilt als einer der renommiertesten in Europa.

Preis für hohe Resilienz in Siemens-Fabrik

Das Siemens-Werk in Zug sei ein hervorragendes Beispiel für kontinuierliches Streben nach Verbesserung und das Verfolgen klarer Zielsetzungen mit einem starken Fokus auf Digitalisierung, sagt Daniel Stengel, Director bei Kearney.

Der Fabrik in Zug gelingt es, die Lieferung ihrer Produkte an ihre Kunden auch unter den aktuell schwierigen Marktbedingungen sicherzustellen. Dies dank präventiver Maßnahmen wie etwa einem „Risk Radar“ zur frühzeitigen Erkennung von weltweiten Risiken in der Lieferkette, einer hohen Datentransparenz über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg sowie dank der nahtlosen Zusammenarbeit mit Einkauf, Logistik, Entwicklung und Vertrieb.

Ein besonderes Augenmerk der Fertigung liegt zudem auf Ressourceneffizienz und der kontinuierlichen Reduktion von CO2-Emissionen. Beides unterstreicht den klaren Fokus der Produktion auf Nachhaltigkeit. Als weiteres Qualitätsmerkmal des Werks ist das Kostenmanagement zu nennen, das auf schlanker Fertigung, Automatisierung und Digitalisierung aufbaut. Nicht zuletzt tragen die Innovationskultur von Siemens, das stetige Optimieren von Prozessen und Abläufen sowie die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter zur hohen Qualität und Anpassungsfähigkeit der Fertigung in der Zuger Fabrik bei.

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Er sei stolz auf ihr Team im Werk Zug. Seine harte Arbeit und sein Einsatz für stetige Verbesserungen selbst in herausfordernden Zeiten werde mit dieser verdienten Auszeichnung auch extern gewürdigt, sagt Henning Sandfort, CEO von Building Products bei Siemens Smart Infrastructure, zu dessen Verantwortungsbereich das Werk gehört. Der Preis honoriere die engagierte Arbeit, die Kompetenz und die große Motivation des gesamten Teams über viele Jahre.

Das Siemens-Werk in Zug beschäftigt rund 350 Mitarbeiter, die im Schichtbetrieb moderne Produkte für die Gebäudetechnik herstellen. In erster Linie werden Brandmelder sowie Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsequipment für die Gebäudeautomatisierung gefertigt. Die Produkte werden weltweit vertrieben. Sie sind elementare Module für Gebäudemanagement- und Brandschutzlösungen in intelligenten Gebäuden.

Die Preisverleihung findet im März 2023 anlässlich des Branchenkongresses „Fabrik des Jahres“ in München statt.

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