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Öffentliche Sicherheit

Sicherheitsstudie 2020 zeigt diffuses Sicherheitsgefühl

Im Auftrag von Abus hat das Marktforschungsinstitut Yougov eine repräsentative Studie zur Erhebung des Sicherheitsgefühls der Deutschen durchgeführt.

Das Ergebnis der Sicherheitsstudie 2020 von Yougov Studie zeigt, dass sich die Befragten mehrheitlich sicher fühlen. Allerdings gab auch ein substanzieller Teil der Befragten – jeder Dritte – an, sich wenig oder sogar überhaupt nicht sicher zu fühlen. Sicherer als vor 12 Monaten fühlen sich gerade einmal drei Prozent aller Befragungsteilnehmer. Dem gegenüber sind 40 % der Meinung, dass Deutschland in den vergangenen 12 Monaten unsicherer geworden sei. Am größten ist die Angst vor Gewalt und Körperverletzung – knapp die Hälfte (48 %) nannte diese Delikte auf Rang eins der drei Verbrechen, die sie am meisten fürchten. Ein gutes Viertel benannte hier die Angst vor einem Wohnungseinbruch.

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Erschreckend hoch ist die Zahl derjenigen, die selbst bereits Opfer eines Verbrechens wurden. Dies gaben 47 % an. Am häufigsten erlebten die Befragten dabei einen Raub oder einen Diebstahl (19 %), dicht gefolgt von Betrug oder Trickbetrug mit 16 %. Bei jedem Zehnten der Befragten wurde in der Vergangenheit bereits mindestens einmal eingebrochen.

Hälfte der Befragten fürchten seelischen Schaden bei Einbrüchen am meisten

Geht es um das Thema Wohnungseinbruch, ist nicht die Angst vor den wirtschaftlichen Schäden beziehungsweise materiellen Verlusten (14 %) im Fokus der Befragten – viel stärker wiegt das Thema der seelischen Schäden, die ein Einbruch hinterlässt. Über die Hälfte der Befragten, nämlich 52 %, gab dies an. Zur gleichen Erkenntnis kommt auch die Opferschutzorganisation Weisser Ring. „Die psychischen Folgen eines Wohnungseinbruchs sind teilweise so gravierend und traumatisierend, dass Einbruchsopfer ihren Wohnort wechseln“, so Bianca Biwer, Bundesgeschäftsführerin Weisser Ring.

Gute Nachbarschaft sorgt für ein gutes Sicherheitsgefühlsicherheits

Auf die Frage, was ausschlaggebend für ein gutes Gefühl der Sicherheit ist, nannten die Befragten eine gute und aufmerksame Nachbarschaft (60 %) sowie den Einsatz von Licht (50 %) als wichtigste Faktoren. Absicherungs-systeme wie Alarmanlagen benannten 39 % der Teilnehmer als probates Mittel für das Plus an Sicherheit.

Sicherheitsstudie zeigt Sondereffekte durch Corona-Pandemie

Im Rahmen der Studie wurden auch Sondereffekte bedingt durch das aktuell grassierende Corona-Virus abgefragt. Dabei gaben rund 14 % der Befragten an, sich in Zeiten der Pandemie unsicherer in Bezug auf Kriminalitätsdelikte zu fühlen. Rund acht Prozent gaben in diesem Zusammenhang an, dass sie selbst oder jemand aus dem Bekanntenkreis bereits Opfer einer Corona-spezifischen Betrugsmasche geworden ist. Die gesamten Studienergebnisse sowie druckfähige Infografiken sind ab sofort online bei Abus verfügbar.

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