Die kritische Infrastruktur ist vielerorts angreifbar, sodass effiziente Schutzmaßnahmen erforderlich sind.
Foto: Video Guard
Die kritische Infrastruktur ist vielerorts angreifbar, sodass effiziente Schutzmaßnahmen erforderlich sind.

Videosicherheit

Sabotage an Kritis per Video Einhalt gebieten

Vorteile von Videobewachung beim Schutz von Kritischer Infrastruktur vor Sabotage.

Die aktuellen Sabotagefälle offenbaren es: Deutschlands Kritische Infrastruktur ist angreifbar. Vielerorts sind mögliche Schwachstellen bekannt – Informationen hierzu zum Teil sogar im Netz offen abrufbar. Es gilt somit, sich mit zeitgemäßen Schutzmaßnahmen auseinanderzusetzen. Zumal personelle Wachdienste in Zeiten von Arbeitskräftemangel schnell an ihre Grenzen geraten und zudem insbesondere bei unübersichtlichen, großen Flächen ineffizient sind. Digitale, kamerabasierte Lösungen bieten in diesem Kontext an vielen Stellen eine sinnvolle Alternative.

Sabotageakte mit dramatischen Folgen für Kritis

Umspannwerke, Pipelines oder auch Krankenhäuser: Jeder Sabotageakt hat in diesem Umfeld dramatische Folgen. Um diese zu verhindern, muss der Schutz dieser sensiblen Infrastruktur verstärkt werden. Die aktuellen Fälle haben bereits dazu geführt, dass Maßnahmen ergriffen wurden, die zum Teil jedoch mit hohem personellem Aufwand durchgeführt werden. Auf der einen Seiten gerät diese Lösung in Zeiten akuten Personalmangels schnell an ihre Grenzen. Auf der anderen Seite schließt die personelle Bewachung natürliche Schwächen ein: Auch wenn das Gesichtsfeld des menschlichen Auges etwa 175 Grad beträgt, sieht dieses nur punktuell scharf und ist zudem auf Lichtquellen angewiesen.

Kritis-Tag: Hilfreiche Antworten auf drängende Fragen

Der „Kritis-Tag“, zu dem Advancis und Schneider Intercom am 1. März 2023 nach Langen eingeladen haben, stieß auf große Resonanz bei Betreibern und Errichtern.
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Abhilfe durch Kamerabewachungssysteme

Sicherheitsexperten wie Jörn Windler, Geschäftsführer der International Security GmbH und President Smart Surveilance, empfehlen daher Kamerabewachungssysteme: „Diese arbeiten wesentlich effizienter und sind auf der anderen Seite dabei auch wirtschaftlicher als ein personeller Wachdienst“. Digital und zukunftsorientiert wird die Sicherung durch intelligente Videoanalytik gewährleistet. So umfasst beispielsweise Video Guard eine Kombination aus Kameraturm, Software und personell besetzter Alarmzentrale. Die Kameras behalten den zu schützenden Bereich im Blick, eine intelligente Software erfasst ein Eindringen von Personen und meldet dies an die personell besetzte Sicherheitszentrale. Das System wertet die digitalen Daten somit im ersten Schritt autonom aus. Dem Effizienzgedanken trägt das System mit optimierten Reaktionszeiten Rechnung – in lediglich zwei Minuten ist eine Benachrichtigung dank der technischen Vorarbeit möglich.

Orientierung im Kritis-Dschungel

Kritis, Kritis light, CER-Richtlinie und ein geplantes Kritis-Dachgesetz. Es ist aktuell nicht leicht bei der Gesetzgebung Kritischer Infrastrukturen den Überblick zu behalten.
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Video Guard umfasst eine Vielzahl mobiler Videobewachungslösungen inklusive Leitstellen- und Interventionsorganisation. Die Systeme dienen der Vermeidung geschäftsschädigender Vorfälle wie Diebstahl, Vandalismus und Baufortschrittsverzug. Sie werden insbesondere zum Schutz von Baustellen, Logistikflächen, Kritischen Infrastrukturen sowie im Eventbereich eingesetzt. Angeboten wird Video Guard von der International Security GmbH mit Sitz im ostfriesischen Hesel und der Blömen Verkehrs- und Sicherheitstechnik GmbH aus Gescher

Foto: Betafence

Absicherung von Energieanlagen

Abgestuftes Konzept

Nicht jedes Windkraftrad ist eine kritische Infrastruktur. Dennoch sind energietechnische Anlagen anfällig für Diebstahl, Vandalismus und Sabotage. Meist gerät das Thema Sicherheit erst nach Schadensfällen in den Blickpunkt. Umso wichtiger ist ein umfassender Perimeterschutz.

Foto: Protego 24

Perimeter Protection 2016

Protego 24 zeigt sabotagesicheren Zaun

Die Perimeter Protection 2016 soll die Weltpremiere für den ersten sabotagesicheren Maschendrahtzaun der Protego 24 Perimter Protection GmbH sein. Gezeigt wird der alarmgesicherte Perifence M2.

Foto: Kalscheuer

48. BDSW Jahres-Mitgliederversammlung

Von Cyber-Cops und Sabotage

Der BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft hatte seine Mitglieder am 21. Mai 2015 in das Hilton Hotel nach München eingeladen. Im Rahmen des öffentlichen Teils standen neben interessanten Gastbeiträgen auch die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz auf der Agenda.

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Foto: Deutsche Bahn AG / Bartlomiej Banaszak

Sicherheitskonzepte

Schienengüterverkehr als Kritische Infrastruktur

Im Auftrag der DB Cargo wurde die Resilienz des Schienengüterverkehrs als Kritische Infrastruktur analysiert und der daraus folgende Handlungsbedarf ermittelt.