Ein Drittel des benötigten Stroms wird dank Solartechnologie und E-Mobilität von der Mobotix AG selbst erzeugt – ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit.
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Ein Drittel des benötigten Stroms wird dank Solartechnologie und E-Mobilität von der Mobotix AG selbst erzeugt – ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit.

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Mobotix: Solartechnologie und E-Mobilität für Nachhaltigkeit

Ein Drittel des benötigten Stroms wird dank Solartechnologie und E-Mobilität von der Mobotix AG selbst erzeugt – ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. 

Mobotix hat an der Unternehmenszentrale in Langmeil zum Ausbau der E-Mobilität zwölf Ladepunkte mit je 11 kW für E-Fahrzeuge installiert und in Betrieb genommen; zusammen mit der Nutzung von Solarenergie aus der großen Photovoltaikanlage mit 600 kWp, die Ende 2022 auf dem Dach der Produktionshalle in Betrieb genommen wurde, geht das Unternehmen damit die nächsten Schritte auf seinem nachhaltigen Weg, auch im Hinblick auf wichtige ESG-Kennzahlen.

Umwelt-Engagement durch Solartechnologie und E-Mobilität

Die 600kWp große Photovoltaikanlage auf dem Produktionsgebäude helfe, den CO2-Verbrauch signifikant zu senken. Man verbrauche aktuell ca. 1.200.000 kWh Strom und ca. 650.000kWh Gas pro Jahr. 5000 m2 Dachfläche seien mit Solarpanels bestückt worden, erläutert der CEO von Mobotix Thomas Lausten. „Ihre Berechnungen zeigten, dass man damit ca. 615.000kWh/a Strom produzieren werde. Diese Strommenge werde bis zu 72% an ihrem Standort selbst genutzt, die restliche Menge werde vermarktet. Damit könne man mehr als ein Drittel ihres Strombedarfs bereits selbst decken, was den CO2 Ausstoß am Standort um ca. 380.000 kg CO2/a senke. Im Zuge der Preisschwankungen werde eine möglichst große Unabhängigkeit vom Strom-Markt für sie immer wichtiger, so Lausten weiter. Überdies werde auch die Heizenergie der Produktion umweltschonend und preisstabil gewonnen. Sie werde seit dem Umzug 2011 nach Langmeil aus Erdwärme erzeugt und sei damit CO2-neutral.

Einen wesentlichen Beitrag zum umweltbewussten Handeln liefert der reduzierte Kraftstoffverbrauch für die Firmenfahrzeuge. 25 % der Unternehmensflotte und 40 % der Neuzulassungen 2023 verfügen bereits über einen E-Antrieb (komplett und Hybrid). Neben den Firmenfahrzeugen können auch die Mitarbeiter ihre E-Autos an den neu installierten Ladestationen aufladen. Entsprechende Regelungen zur Abwicklung und Abrechnung wurden getroffen. Damit könne man für die Mitarbeiter vielleicht einen Anreiz schaffen, selbst auf E-Mobilität umsteigen und das Umwelt-Engagement damit über das Unternehmen hinaus ausdehnen.

Durchdachtes und stringentes Handeln mit Weitblick 

Mit dem Manager Facility Management der AG und weiteren Mitarbeitern hat der Mobotix-CEO eine Arbeitsgruppe gegründet, die weitere Maßnahmen entwickelt, die schnellstmöglich umgesetzt werden sollen. So wurden beispielsweise die komplette Parkplatzbeleuchtung sowie die Hallenbeleuchtung und diverse Flure im Gebäude auf LED-Leuchtmittel umgestellt.

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Auf dem Betriebsgelände wurden Blühflächen angelegt. Die Außenanlage wird nur zwei Mal im Jahr gemäht. Das spart nicht nur Arbeitszeit und Geld, sondern schützt vor allem Insekten und andere Tiere. Auf dem Werksgelände stehen mehrere Bienenkästen. Für die Bienenvölker sind diese Blühflächen wertvolle Lebensgrundlage und liefern den Nektar für besten ökologischen Honig.

Lausten hat das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz von Mobotix zur Chefsache erklärt: Man spreche immer davon, dass ihre Technologie mit der Software, der Künstlichen Intelligenz und Deep Learning die Zukunft bedeute. Bei diesem technischen Ausblick behalte man auch immer die Nachhaltigkeit und das Drumherum im Blick, so Lausten. Selbstverständlich wolle man die Umwelt und natürliche Ressourcen bewahren und schützen.

Nachhaltigkeit auch als Anforderung an die Produkte 

Langlebigkeit, mit Ressourcen sorgfältig umgehen, Bauteile möglichst produktionsnah herstellen lassen sowie energieeffiziente Produkte und Lösungen entwickeln – so arbeitet das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1999.

Die Langlebigkeit und Flexibilität der Mobotix-Kameras sind ressourcenschonend. Die mittlere Ausfallrate (MRSP) von mehr als neun Jahren ist führend am Markt. Die Multi-Lens-Kameras, wie die M73 und S74 der Mobotix 7 Generation, sind modular aufgebaut. Sie lassen sich daher einfach an neue Anforderungen anpassen, ohne die Kamera dabei komplett auszutauschen. Die Software der Kameras kann über das Netzwerk aktualisiert werden. Updates und neue Funktionen lassen sich ohne umweltbelastende Vorort-Inspektionen auf der Kamera installierten.

Das nachhaltige Handeln im Produktprozess wird abgerundet durch das Support-Team. Bevor Kameras von Mobotix entsorgt werden, wird überprüft, ob ein Platinen-Austausch oder sonstige Reparaturen möglich sind, um die Lebensdauer einer Kamera zu verlängern.

Mobotix IoT Kameras verarbeiten das Gesehene in der Kamera selbst. Sie benötigen daher auch keine weiteren energiefressenden Server oder Speichergeräte, was ebenfalls Ressourcen spart. Die robusten Kameras kommen zudem ohne Lüfter und Heizung in einem Temperaturbereich von -30°C bis 60°C aus. Mit der hemisphärischen 360°-Rundum-Kamera und der „mehrlinsigen“ S74 lassen sich in vielen Projekten Kameras einsparen, wo zuvor mehrere einzelne Geräte gebraucht wurden.

 

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