Foto: Hinte GmbH
Impressionen von der Arbeitsschutz Aktuell 2010.

Arbeitsschutz Aktuell

Körper und Geist der Mitarbeiter schützen

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen verweist auf die stete Erreichbarkeit von Mitarbeitern via E-Mail und Handy außerhalb der Arbeitszeiten und fordert eine strikte Trennung von Arbeitszeit und Freizeit.

Laut einer Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes wird von fast jedem dritten Mitarbeiter oft oder sehr häufig erwartet, außerhalb der Arbeitszeiten per E-Mail oder Telefon erreichbar zu sein. Die Arbeitsschutzgesetze bieten ausreichend Schutz gegen den Verstoß von Verantwortlichen, ständige Erreichbarkeit einzufordern. Die Arbeitgeberverbände bezweifeln, das sich das Problem damit eingrenzen lässt. Psychische Probleme entstehen nicht durch fehlende vertragliche oder gesetzliche Vorgaben sondern durch Mängel der Arbeitsabläufe und der Arbeitszeit in den Unternehmen.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz empfiehlt in erster Linie eine bessere Beratung durch externe und firmeninterne Kompetenz zum Beispiel Sicherheitsfachkräften in Zusammenarbeit mit den Betriebsärzten. Anonyme Mitarbeiterbefragungen im Ein- oder Zweijahresrhythmus sollen den Erfolg der Maßnahmen absichern. Ob sich von der Leyens Worte auf die Arbeitspraxis auswirken, bleibt abzuwarten.

Diese Entwicklung sowie weitere Themen zum Überbegriff „Psychische Belastungen“ finden im diesjährigen Treffpunkt Arbeitsschutz anlässlich der Messe „Arbeitsschutz Aktuell“ starke Beachtung. Die Partner des traditionellen Sonderbereichs in Halle eins des Augsburger Messegeländes bieten nicht nur aktuelle Statistiken sondern auch umfassende Beratung.

Partner des Treffpunkt Arbeitsschutz sind die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) e.V., die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), sowie die Landesämter für Arbeitsschutz. Das Herz des Treffpunkts bildet als ideeller Träger und informelle Anlaufstelle die Fachvereinigung Arbeitssicherheit (FASI) e.V.

Im Lithium-Ionen-Schrank Smartstore connect von Denios können Unternehmen ihre Akkus sicher laden und aufbewahren.
Foto: Denios

Brandschutz

Sicheres Laden und Lagern von Lithium-Ionen-Akkus

Unbeaufsichtigtes Laden, vor allem solches außerhalb der Arbeitszeit, erhöht das Brandrisiko bei Lithium-Ionen-Akkus. Wie können sich Unternehmen schützen?

Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeiter motivieren und entlasten, um eine innere und dann auch äußere Kündigung zu verhindern.
Foto: Cmon - Fotolia.com

Coach

Mitarbeitermotivation verhindert innere Kündigung

Fachkräftemangel herrscht in allen Branchen. Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeiter motivieren, um eine innere und dann auch äußere Kündigung zu verhindern.

Ein Leitfaden von Morphean untersucht die Auswirkungen flexibler Arbeitszeiten auf die Entwicklung der Sicherheitsbranche.
Foto: Morphean

Cloud-Anwendungen

Flexible Arbeitszeiten in der Sicherheitsbranche

Ein neuer Leitfaden von Morphean untersucht physische Sicherheit in der Cloud und zeigt die Vorteile für flexible Arbeitszeiten in der Sicherheitsbranche auf.

Viele IT-Bedrohungen richten sich gezielt an Mitarbeiter, deren Awareness daher dauerhaft geschärft werden muss. Nur so lassen sich beispielsweise durch KI generierte E-Mails erkennen. 
Foto: Shafay - stock.adobe.com

Coach

Awareness für IT-Bedrohungen bei Mitarbeitern schärfen

Viele IT-Bedrohungen richten sich gezielt an Mitarbeiter, deren Awareness daher geschärft werden muss. Nur so lassen sich beispielsweise durch KI generierte E-Mails erkennen.