Wird ein RFID-basiertes Medium (Schlüsselanhänger, Karte oder Smartphone) an den Leser gehalten, überprüft das System in Echtzeit die Identifikation des Nutzers.
Foto: Assa Abloy Sicherheitstechnik
Wird ein RFID-basiertes Medium (Schlüsselanhänger, Karte oder Smartphone) an den Leser gehalten, überprüft das System in Echtzeit die Identifikation des Nutzers.

Zutrittskontrolle

Ein Schließsystem, das mitwächst

Abbruchspezialist Hagedorn sichert seine Standorte mit Schließsystem von Assa Abloy.

Von einer kleinen Abrissfirma zu einem der erfolgreichsten und bekanntesten Abbruchunternehmen der Welt: Innerhalb von 25 Jahren ist die Hagedorn Unternehmensgruppe aus Gütersloh rasant gewachsen. So stark, dass die Firma inzwischen deutschlandweit Standorte betreibt und neben dem Abbruch auch unter anderem die Bereiche Tiefbau, Entsorgung, Recycling und Flächenentwicklung abdeckt.

Für die gestiegenen Anforderungen und die zahlreichen Niederlassungen war die bisher eingesetzte Zutrittskontrolle zu unflexibel. Auch die Verwaltung gestaltete sich schwierig. Die Firma Hagedorn ist diese Probleme nun los. Sie entschied sich für die Zutrittskontrollanlage „Scala net“ in Kombination mit dem Schließsystem „eCLIQ“ von Assa Abloy. Über eine einzige Benutzeroberfläche können sowohl Schlüssel als auch ID-Karten flexibel und einfach verwaltet und Berechtigungen vergeben und gelöscht werden.

Engagement und Leidenschaft zahlt sich in den meisten Fällen aus, das weiß Thomas Hagedorn nur zu gut. Nach Stationen als Schlosser, LKW-Fahrer, Maschinist, Vorarbeiter und Bauleiter machte er sich im Alter von 26 Jahren mit einer kleinen Abrissfirma selbstständig. Inzwischen leitet er eines der erfolgreichsten Abbruchunternehmen der Welt. Den Grundstein für diese Erfolgsgeschichte legte Thomas Hagedorn 1997 mit dem Kauf eines Bauhofs mit Werkstatt in Freckenhorst im Münsterland. Hier begann er zunächst damit, Häuser abzureißen. Bereits früh erkannte das kleine Start-up die Werthaltigkeit von Bauschutt und stellte mittels mobiler Brechanlagen die Weichen für eine nachhaltige Verwendung der Wertstoffe. Das hochqualitative Recyclingmaterial traf auf große Nachfrage in der Baubranche, der Maschinenpark wuchs und immer mehr Mitarbeiter vergrößerten das Team. Nach und nach stieg damit auch der Bekanntheitsgrad der Firma Hagedorn, sodass auch überregionale Aufträge auf dem Tisch des jungen Geschäftsführers landen.

Unter den Top 4 der Welt

Im Jahr 2002 zog die Firma auf ein 10.000 m2 großes Gelände in Gütersloh um. Dort befindet sich auch heute noch die Hauptverwaltung. Nur wenige Jahre später wurde auf dem Nachbargrundstück die Gütersloher Wertstoffzentrum GmbH (GWG) gegründet. Als Abfallentsorgungsprofi deckt das GWG die Geschäftsbereiche Entsorgung und Straßenbaustoffe ab. Der Erfolg in den Zielmärkten sorgte für ein kontinuierliches Wachstum der Firma. Innerhalb von nicht mal drei Jahrzehnten hat die Hagedorn Unternehmensgruppe es geschafft: Sie ist Deutschlands leistungsstärkster Rundum-Dienstleister in den Bereichen Abbruch, Entsorgung, Tiefbau und Flächenrevitalisierung. Die Prozesskette der Gruppe umfasst zudem die Sanierung von Altlasten, Recycling sowie Schwerlastlogistik und Kranservices. Das Familienunternehmen gehört aktuell zu den Top 4 der größten und erfolgreichsten Abbruchunternehmen der Welt. Neben dem Hauptsitz in Gütersloh ist Hagedorn inzwischen deutschlandweit aktiv und beschäftigt mehr als 1.400 Mitarbeiter.

Moderne Arbeitsbedingungen = moderne Sicherheitstechnik

Hagedorn verfügt darüber hinaus über einen neu geschaffenen Schulungsbereich sowie ein Ausbildungszentrum mit High-Tech-Simulatoren. Mitarbeiterzufriedenheit wird großgeschrieben. Dazu tragen auch moderne Technik und effiziente, einwandfreie Abläufe bei. Für die gestiegenen Anforderungen des Unternehmens war die bisher eingesetzte Zutrittskontrolle jedoch zu unflexibel: Neben Eingangs- und Innentüren sollten weitere Objekte an unterschiedlichen Unternehmensstandorten mit einer zukunftssicheren und komfortablen Zugangslösung gesichert werden. Um Berechtigungen zentral und so einfach wie möglich zu vergeben, sollte zudem die Verwaltung über eine einheitliche Benutzeroberfläche erfolgen. Bisher nahmen die täglichen Zutrittsverwaltungsaufgaben sehr viel Zeit in Anspruch. „Bei der Assa Abloy Sicherheitstechnik GmbH fanden wir eine Lösung, die uns die nötige Flexibilität bietet und uns gleichzeitig neue Möglichkeiten eröffnet“, sagt Tim Stebel, Systemadministrator der Hagedorn Management GmbH.

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Türzustand live überwachen

Die Hagedorn Unternehmensgruppe entschied sich für eine „Scala net“-Zutrittskontrollanlage der Assa Abloy Marke Effeff. Das System ist nahezu beliebig erweiterbar und passt sich stufenlos an. Anders als bei einem rein schlüsselbasierten elektronischen Schließsystem lässt sich mit einem Zutrittskontrollsystem zusätzlich auch der Türzustand zu jedem Zeitpunkt überwachen und regeln. Der Türzustand wird an eine Zentrale gemeldet und kann von dort von Sicherheitsverantwortlichen überwacht werden. Für die Zutrittskontrolle muss in der Regel nur ein RFID-Lesegerät an der Tür montiert werden. Sobald ein RFID-basiertes Medium (Schlüsselanhänger, Karte oder Smartphone) an das Lesegerät gehalten wird, überprüft das System in Echtzeit die Identifikation des Nutzers. Das System protokolliert dabei unter Einhaltung der DSGVO-Vorschriften, wer wann Zutritt erlangt hat oder auch nicht. Sicherheitsverantwortliche erhalten Daten darüber, wie die Gebäude und Standorte genutzt werden, wie viele Personen sich in einem Bereich befinden und auch wer genau. „Scala net“ im Speziellen erlaubt eine in ein Netzwerk integrierte Anlagestruktur.

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Für bestimmte Bereiche und Objekte wählte die Firma Hagedorn zusätzlich das Schließsystem „eCLIQ“ aus, das aus kabellosen Schließzylindern und elektronischen Schlüsseln besteht.
Foto: Assa Abloy Sicherheitstechnik 
Für bestimmte Bereiche und Objekte wählte die Firma Hagedorn zusätzlich das Schließsystem „eCLIQ“ aus, das aus kabellosen Schließzylindern und elektronischen Schlüsseln besteht.

Flexibilität dank mehr als 60 verfügbarer Zylindertypen

Für bestimmte Bereiche und Objekte – vor allem jene, in denen ein hoher Grad an Sicherheit gewährleistet sein muss – wählte die Firma Hagedorn zusätzlich das Schließsystem „eCLIQ“ aus, das aus kabellosen Schließzylindern und elektronischen Schlüsseln besteht. Dabei handelt es sich um eine konsistente Schließlösung: Die Zylinder sind komplett wartungsfrei, was in Kombination mit den äußerst robusten Komponenten die gesamte Schließlösung besonders langlebig macht. Die Energieversorgung erfolgt allein über eine leicht auszuwechselnde Standard-Batterie im Schlüssel, die werkzeuglos gewechselt wird. Die große Typenvielfalt der Zylinder ermöglicht zahlreiche Einsatzgebiete. Vom Einfahrtstor des Firmengeländes über die Briefkastenanlage und den Aufzug bis zu Maschinen und Fahrzeugen: Alles, was abschließbar ist, lässt sich mit über 60 verfügbaren Zylindertypen in eine „eCLIQ“-Schließanlage integrieren. Sie passt sich also an unterschiedlichste Nutzungsanforderungen an.

Einfaches Handling über eine einzige Benutzeroberfläche

Beide Systeme lassen sich über eine gemeinsame Benutzeroberfläche verwalten. Mit der Schnittstelle zwischen den Verwaltungssoftwares „Cliq Web-Manager“ und „Scala net“ kann Hagedorn nun sowohl Schlüssel als auch ID-Karten flexibel in einer einzigen Oberfläche handhaben und Berechtigungen vergeben beziehungsweise löschen. Je nach Anforderung kann das System individuell um Zylinder oder Zutrittskontrollkomponenten erweitert werden. Durch die Verwaltung und Steuerung über eine Oberfläche verbessert sich die Effizienz für tägliche Zutrittsverwaltungsaufgaben erheblich. Dadurch entsteht für die Hagedorn Unternehmensgruppe ein hochflexibles und vielschichtiges System, das sich immer wieder neu und individuell in bestehenden Objekten anpassen lässt. „Durch die gemeinsame Benutzeroberfläche von „Scala net“ und dem „Cliq Web-Manager“ sind die täglichen Verwaltungsaufgaben erheblich erleichtert worden. Übergreifende Berechtigungen für einen Schlüssel oder eine Karte können jederzeit mit wenigen Klicks erteilt, geändert oder gelöscht werden“, berichtet Tim Stebel.

ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH: www.assaabloy.com/de/de

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