cybersprint_sicherheitsgesetz 2.0._kritis.jpeg
Foto: Cybersprint
Cyberattacken bedrohen immer häufiger auch Betreiber Kritischer Infrastrukturen.

Hacker-Abwehr

Cyberattacken auf Kritische Infrastrukturen verhindern

Kritische Infrastrukturen werden immer öfter Ziel von Cyberattacken, denn durch die zunehmende Digitalisierung sind sie für Kriminelle leichter erreichbar.

Eine lückenlose Überwachung der digitalen Angriffsfläche zum Schutz vor Cyberattacken ist deshalb für Betreiber Kritischer Infrastrukturen (Kritis) von zentraler Bedeutung. Die Cybersprint Attack Surface Management Platform sucht allein über die Eingabe des Marken- oder Unternehmensnamens nach Schwachstellen, die damit in Verbindung stehen. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und Analysten werden die Ergebnisse ausgewertet und klassifiziert, um konkrete Handlungsempfehlungen für die Beseitigung zu liefern. Weil auch die Angriffe über die Lieferkette immer weiter zunehmen, verzichtet die Plattform auf vordefinierte IT-Rahmen.

Digitale Angriffsfläche bei Kritischen Infrastrukturen wächst

Unter der digitalen Angriffsfläche, oder „Attack Surface“ versteht man alle Angriffsvektoren, über die ein unautorisierter Nutzer versuchen kann, Daten einzubringen oder zu entwenden. Angriffsvektoren sind dabei alle IT-Assets, die über das Internet adressierbar sind. Sind sie beispielsweise falsch konfiguriert, können sie IT-Kriminellen als Sprungbrett dienen, über das sie in das Unternehmensnetzwerk eindringen können. Mit der Digitalisierung und dem Trend zur Cloud vergrößert sich die digitale Angriffsfläche permanent.

IT-Sicherheitsgesetz 2.0 fordert höhere Schutzmaßnahmen gegen Cyberattacken

Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Kunden zu schützen, fordert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen Ausbau der Schutzmaßnahmen bei Kritis-Betreibern. So sind diese ab dem 1. Mai 2023 dazu verpflichtet, Systeme zur Angriffserkennung einzusetzen. Diese Systeme ermitteln anhand von Anomalien im Netzwerk, ob es von einer Cyberattacke betroffen ist. Ein kontinuierliches Angriffsflächenmanagement setzt einen Schritt weiter vorne an und hilft dabei, einen Überblick über die IT-Infrastruktur und ihre Schwachstellen zu erhalten, damit es gar nicht erst zu einer Attacke kommt.

IT-Sicherheitsgesetz 2.0: Bedeutung für Kritis

Die Betreiber von Kritischen Infrastrukturen (Kritis) müssen ihre digitale Angriffsfläche im Blick behalten, so eine Forderung des IT-Sicherheitsgesetz 2.0.
Artikel lesen

Mit dem IT-Sicherheitsgesetz 2.0 werden mehr Unternehmen dem Kritis-Sektor zugeordnet als bislang. Die „Entsorgung von Siedlungsabfällen“ gehört nun ebenso zu den kritischen Dienstleistungen, sowie Unternehmen von „besonderen öffentlichen Interesse“. Darüber hinaus betrifft das Gesetz die bestehenden Kritis-Bereiche Gesundheit, Wasser, Informationstechnik und Telekommunikation, Transport und Verkehr, Ernährung, Energie, sowie Finanz- und Versicherungswesen. Auch innerhalb der Sektoren gibt es Änderungen: So sinken im Bereich Stromerzeugung und -handel beispielsweise die Schwellenwerte, ab denen ein Unternehmen dem Kritis-Sektor zuzuordnen ist. Damit erweitert sich der Kreis der betroffenen Unternehmen deutlich.

Foto: PWC

Hacker-Abwehr

Cyber Security Experience Center für Kritische Infrastrukturen

Das Cyber Security Experience Center der Pricewaterhousecoopers GmbH in Frankfurt spricht Experten aus dem Bereich Kritischer Infrastrukturen an.

Cyberattacken und kriminelle Machenschaften von Subunternehmen sind Herausforderungen für Logistikdienstleister. 
Foto: Hermes Germany

Interviews

Logistikdienstleister: Kampf gegen Cyberattacken und kriminelle Machenschaften

Logistikdienstleister stehen vor großen Herausforderungen: Eine Expertin schildert ihren Kampf gegen Cyberattacken und kriminelle Machenschaften von Subunternehmen.

Flir Ranger HDC MR nutzt die Wärmebildtechnologie, um Bedrohungen unter allen Bedingungen zu erkennen – auch bei Nacht, schlechter Sicht und schlechtem Wetter wie Nebel, Regen und Wolken.
Foto: Teledyne Flir

Video

Kritische Infrastrukturen drohnenfrei halten

Wie ein kombiniertes Detektionssystem den Luftraum um kritische Infrastrukturen in Schweden drohnenfrei hält.

Auf der Protekt Leipzig informierten sich hochrangige Besucher auf dem PCS-Stand über die Absicherung Kritischer Infrastruktur mit Hilfe biometrischer Handvenenerkennung.
Foto: PCS

Unternehmen

Protekt: PCS schützt Kritische Infrastrukturen

PCS präsentierte auf der diesjährigen Protekt erfolgreich seine Lösungen für den Schutz Kritischer Infrastrukturen.