Foto: Forum Brandrauchprävention e.V. „Rauchmelder retten Leben“

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Ausbildung von Q-Fachkräften für Rauchwarnmelder

Wegen aktueller Ausgangssperren und Kontaktverboten können keine Präsenzschulungen für Q-Fachkräfte für Rauchwarnmelder stattfinden.

Q-Fachkräfte für Rauchwarnmelder, deren Zertifikate während der Corona-Krise auslaufen und für die aktuell wegen Covid-19 keine Präsenz-Nachschulungen angeboten werden können, haben in dieser Ausnahmezeit bis zehn Wochen nach Aufhebung der Ausgangssperren, Distanzgeboten und Kontaktverboten keine Konsequenzen durch das Forum Brandrauchprävention e.V. zu fürchten.

Rauchwarnmelder sollten durch Fachkräfte installiert werden

Bereits in der vorherigen Fassung der Anwender-Norm DIN 14676 wurde die Empfehlung ausgesprochen, die Planung, den Einbau und die Wartung von Rauchwarnmeldern von Dienstleistern mit Fachkräften auf diesem Gebiet durchführen zu lassen. Verantwortlich für die Ausbildung sollte auch das Forum Brandrauchprävention sein. Diese Fachkraft soll zu einem Höchstmaß an Sicherheit bei der Planung und Durchführung der Installation sowie der regelmäßigen Wartung führen. Die im Dezember 2018 neu veröffentlichte DIN 14676 enthält in Teil 2 nun auch die Kompetenzanforderungen an Fachkräfte. In der Einleitung der aktuellen DIN 14676-2 heißt es „Werden Dienstleister für Planung, Projektierung, Einbau und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern nach DIN 14676-1 beauftragt, so sollten diese über einen Kompetenznachweis nach der vorliegenden Norm verfügen.”

Ausbildung zur Q-Fachkraft für Rauchwarnmelder

Das Forum bietet bereits seit 2013 über lizensierte Trainer eine fundierte Ausbildung zur „Q-Geprüften Fachkraft für Rauchwarnmelder“ an. Die Erstausbildung erfolgt an 1,5 Tagen durch die vom Forum ausgebildeten Q-Trainer und endet mit einer Prüfung. Die Lizenz gilt für fünf Jahre und muss dann erneut mit einer Nachschulung und einer Prüfung verlängert werden. Die Ausbildung qualifiziert zur Beratung und Installation von Rauchwarnmeldern. Ein technisches Grundverständnis und herstellerspezifische Kenntnisse über die einzusetzenden Rauchmelder werden vorausgesetzt. Nur Personen, die über die vom Forum zertifizierten Q-Trainer durch ihre erfolgreiche Prüfung ein Q-Zertifikat erhalten haben, dürfen sich „Q-Geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder” nennen. Unternehmen mit mehreren in dem Feld aktiven Mitarbeitern wird empfohlen, eigene Q-Trainer ausbilden zu lassen, um firmenintern weiterbilden und zertifizieren zu können.

Der sächsische Landtag weitet die Rauchwarnmelderpflicht nun auch auf Bestandsbauten aus. Die Übergangsfrist fällt dabei überraschend kurz aus.
Foto: Hekatron

Brandschutz

Rauchmelder-Frist in Sachsen endet ein Jahr früher

Der sächsische Landtag weitet die Rauchwarnmelderpflicht nun auch auf Bestandsbauten aus. Die Übergangsfrist endet nun schon zum 31. Dezember 2023.

Bis zum 31. Dezember 2023 müssen in Sachsen alle Wohnhäuser im Bestand mit Rauchwarnmeldern nachgerüstet sein.
Foto: Ei Electronics

Märkte

Rauchwarnmelderpflicht für Wohnbauten im Bestand in Sachsen

Der sächsische Landtag hat am 2. Juni mit diversen Änderungen der sächsischen Landesbauordnung auch eine Rauchwarnmelderpflicht für Wohnungen im Bestand beschlossen.

Lothar Sysk (l.), VdS Chief Representative Asia, und Jeff Zhao, SGS General Manager Connectivity & Products, unterzeichnen ihre Kooperation zur Rauchwarnmelder-Prüfung. 
Foto: VdS

Unternehmen

VdS: Rauchwarnmelder-Prüfungen jetzt auch in China

Schnellere Prüfergebnisse für Rauchwarnmelder-Hersteller aus und in Asien: Mit dem Partner SGS SA bietet VdS künftig Laborleistungen direkt in China an.

Der Ei6500-OMS ermöglicht die komplette Ferninspektion auf Basis des herstellerunabhängigen OMS-Standards.
Foto: Ei Electronics

Brandschutz

Ferninspektion von Rauchwarnmeldern mit OMS

Digitale All-in-One-Lösung für Wohngebäude von Ei Electronics auf der Light + Building 2022.